Akademisches Studien- und Fristenmanagement mit Quellenprüfung, Datenschutz und realistischer Handlungsplanung.
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Teststrategie-Berater für Softwareprojekte — wählt die richtigen Teststufen (Unit/Integration/System/Abnahme), Testarten (funktional, nicht-funktional, änderungsbezogen) und Testentwurfsverfahren (Äquivalenzklassen, Grenzwerte, Entscheidungstabellen, explorativ) für die jeweilige Situation und SDLC-/CI-Phase, inkl. Testpyramide, CI/CD-Gates, Shift-Left und Best Practices. Nutze diesen Skill IMMER, wenn Tests geschrieben, geplant, priorisiert oder bewertet werden sollen — bei "schreibe Tests", "Teststrategie", "Testplan", "Testkonzept", "was/wie soll ich testen", "welche Tests fehlen", "Testabdeckung verbessern", "QA aufsetzen", Fragen zu Regression/Smoke/Sanity/Last/Stress/Security-Tests oder beim Einrichten einer Test-Pipeline — auch wenn "Test" nur beiläufig fällt. Abgrenzung — für die TDD-Schleife selbst superpowers:test-driven-development, für Bug-Diagnose bugfix-protocol, für systematische Bug-Suche bugsweep nutzen.
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Dieser Skill beantwortet die Frage „Welche Tests brauche ich hier, jetzt, wofür?" —
systematisch statt aus dem Bauch. Er liefert die Entscheidungslogik; der vollständige
Katalog aller Testarten, Verfahren und Definitionen liegt in
testarten-katalog.md im selben Ordner (bei Detailfragen dort nachschlagen).
Bevor du Tests planst oder schreibst, verorte die Aufgabe auf drei Achsen (ISTQB). Wer nur „eine Liste von Tests" führt, vermischt die Achsen und plant lückenhaft:
| Achse | Frage | Ausprägungen |
|---|---|---|
| Teststufe | Auf welcher Ebene? | Unit → Integration → System → Abnahme |
| Testart | Welche Eigenschaft? | funktional / nicht-funktional / strukturbezogen / änderungsbezogen |
| Testverfahren | Wie entstehen die Testfälle? | Black-Box / White-Box / erfahrungsbasiert |
Quer dazu: statisch (Reviews, statische Analyse — ohne Ausführung, früheste und billigste Fehlerfindung) vs. dynamisch (Code wird ausgeführt).
Wähle den Einstieg nach der konkreten Situation:
| Situation | Vorgehen |
|---|---|
| Neues Feature bauen | Abnahmekriterien VOR dem Code klären (ATDD/BDD-Denkweise). Unit-Tests parallel zur Implementierung (Äquivalenzklassen + Grenzwerte). Integrationstest für neue Schnittstellen. Einen E2E-Happy-Path, nicht mehr. |
| Bug fixen | Erst Bug reproduzierender Test (rot), dann Fix (grün) = Re-Test. Danach Regression der Umgebung. Diagnose selbst → bugfix-protocol. |
| Refactoring | KEINE neuen Feature-Tests — bestehende Suite ist das Sicherheitsnetz. Vorher prüfen, ob die Suite das Verhalten wirklich abdeckt (ggf. Charakterisierungstests nachziehen). Coverage/Mutation als Lückenindikator. |
| Legacy-Code ohne Tests | Nicht mit Unit-Tests jeder Funktion beginnen. Erst Charakterisierungstests auf System-/API-Ebene um das Ist-Verhalten legen, dann beim Anfassen einzelner Teile Unit-Tests nachziehen. |
| API / Microservices | API-Tests auf Service-Ebene als Schwerpunkt (mittlere Pyramidenebene). Bei getrennten Teams/Deployments: Contract Testing (z. B. Pact) statt gemeinsamer Staging-Integrationstests. |
| Release vorbereiten | Reihenfolge: Smoke (Build stabil?) → volle Regression → nicht-funktionale Tests (Last, Security) → UAT/Abnahme → Smoke auf dem Release-Kandidaten. |
| Performance-Sorge | Erst messbares Ziel definieren (z. B. „P95 < 300 ms bei 1.000 Nutzern"), sonst ist kein Test auswertbar. Lasttest = Normallast, Stresstest = Bruchpunkt + Erholung. Produktionsnahe Umgebung Pflicht. |
| Test-Pipeline aufsetzen | CI/CD-Gates aus Abschnitt 4 implementieren; mit Unit + Lint bei jedem Commit beginnen, dann stufenweise ausbauen. |
| Teststrategie/Testkonzept schreiben | Struktur entlang der 3 Dimensionen + Phasen-Mapping (Abschnitt 4) + risikobasierte Priorisierung (Abschnitt 6, Punkt 10). |
| Stufe | Prüft | Wann | Faustregel |
|---|---|---|---|
| Unit/Komponente | Einzelne Funktion/Klasse isoliert (Mocks/Stubs) | Während der Implementierung, jeder Commit | Breite Basis der Pyramide; schnell (< Sekunden), deterministisch |
| Integration | Zusammenspiel, Schnittstellen, DB-Anbindung | Nach Unit-Tests, bei jedem Merge | Inkrementell integrieren (Top-Down/Bottom-Up), nie Big Bang bei großen Systemen |
| System | Gesamtsystem gegen technische Anforderungen | Sobald integrierter Build existiert | Funktional UND nicht-funktional; unabhängige Tester wertvoll |
| Abnahme | Geschäftserwartung, realer Einsatz | Letzte Stufe vor Go-Live | UAT durch Fachbereich; betrieblich (Backup/Deploy/Monitoring) nicht vergessen; ggf. Alpha/Beta |
Testpyramide als Mengenverhältnis: viele Unit-, gezielte Integrations-/API-, wenige E2E-Tests (Daumenregel ~70/20/10 als Startpunkt — nach tatsächlicher Fehlerherkunft justieren). Umgedrehte Pyramide (viele UI-Tests) = langsam + flaky → vermeiden.
| Pipeline-Stufe | Gate |
|---|---|
| Jeder Commit | Unit-Tests, Linter, statische Analyse (Sekunden–Minuten) |
| Pull Request | Code-Review, SAST/SCA, gezielte Komponententests |
| Merge | Integrations-/API-/Contract-Tests, Smoke auf Testumgebung |
| Nightly / Pre-Release | Volle Regression, E2E, Performance-/Lasttests, DAST |
| Release-Kandidat | Smoke auf Staging, UAT, Abnahme |
| Produktion (Shift-Right) | Monitoring/Observability, Canary/Blue-Green, Feature Flags, ggf. Chaos-Experimente |
Zeitbudgets & Blockier-Regeln (Faustwerte aus der Praxis):
Anforderungen↔Abnahmetest · Systemdesign↔Systemtest · Architektur↔Integrationstest · Code↔Unit-Test. Kernidee: Die Tests einer Stufe werden beim Erstellen der zugehörigen Spezifikation entworfen — nicht erst am Ende. Reviews der Anforderungen/Designs (statisches Testen) sind die früheste Fehlerfindung überhaupt.
Q1 Unit/TDD + Q2 Story-Tests/BDD laufen kontinuierlich und verhindern Fehler; Q3 explorativ/Usability/UAT + Q4 Performance/Security bewerten das Produkt, sobald genug Produkt existiert. Details im Katalog.
| Wenn die Testbasis … | … dann Verfahren |
|---|---|
| Eingabebereiche/Wertemengen hat | Äquivalenzklassen (ein Repräsentant je Klasse) + Grenzwertanalyse (an und direkt jenseits jeder Grenze: bei 5–50 teste 4, 5, 50, 51) — die Grundausstattung für fast jeden Unit-Test |
| komplexe Geschäftsregeln/Bedingungskombinationen hat | Entscheidungstabellentest |
| Zustände und Übergänge hat (Workflow, Session, Gerät) | Zustandsübergangstest (auch verbotene Übergänge testen) |
| Nutzerabläufe beschreibt | Use-Case-/Szenariotest inkl. Fehler- und Ausnahmepfaden |
| Code ist und Abdeckung gemessen werden soll | Anweisungs-/Zweigüberdeckung — als Lückenindikator, nicht als Ziel (100 % Coverage ≠ korrekt) |
| unklar/lückenhaft ist oder Zeit knapp | Exploratives Testen (zeitboxte Sessions mit Charter) + Error Guessing (Null, Leerstring, Sonderzeichen, Zeitzonen, Race Conditions) |
Systematische Verfahren zuerst, erfahrungsbasierte bewusst ergänzend — sie finden, was Skripte übersehen.
| Verfahren | Einsetzen wenn … |
|---|---|
| Contract Testing (Pact) | Microservices mit getrennten Deployments/Teams |
| Mutation Testing (Stryker, PIT, mutmut) | Güte einer bestehenden Testsuite bewertet werden soll |
| Property-Based Testing (Hypothesis, fast-check) | Invarianten existieren („sortiert ist idempotent") und Randfälle gefürchtet sind |
| Fuzzing | Parser, Deserialisierung, sicherheitskritische Eingaben |
| Chaos Engineering | Verteilte Systeme + reife Observability + saubere Rollbacks |
superpowers:test-driven-development — die konkrete Red-Green-Refactor-Schleife
beim Schreiben von Code.bugfix-protocol — 6-Phasen-Diagnose eines konkreten Bugs.bugsweep — systematischer Bug-Suchlauf über eine Codebasis.dev-cycle — 8-Phasen-Gesamtzyklus (ab dessen v1.2.0: Tests werden in den
Phasen 1/3/5 entworfen, in Phase 6 geschrieben und in Phase 7 ausgeführt; dieser
Skill füllt aus, WELCHE Tests wo laufen sollen).Vollständiger Katalog (alle Teststufen, Testarten inkl. nicht-funktionaler Detailtabelle,
alle Entwurfsverfahren, Agile Quadrants, statisch/dynamisch, V-Modell, Quellen):
→ testarten-katalog.md (im selben Ordner)
Visuelle Gesamtkarte — Phasen, Regelkreise, Rollen und Test-Gates als „Schaltplan
der Softwareentwicklung" (Blatt BL-5 = Test-Einhängung, BL-2 = Regelkreis-Takte):
→ ../dev-cycle/SCHALTPLAN-SOFTWAREENTWICKLUNG.html (im Browser öffnen)
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概要と使いどころ
Akademisches Studien- und Fristenmanagement mit Quellenprüfung, Datenschutz und realistischer Handlungsplanung.
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Aktives Lernen, Erarbeitung von Fachinhalten und strukturierte Erstellung von Synthesen.
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Prüfungsvorbereitung, Selbsttests, Probeklausuren und systematische Fehleranalyse.
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Terapia de Aceptación y Compromiso (ACT) según Steven Hayes: modelo Hexaflex con los seis procesos nucleares de la flexibilidad psicológica.
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Acceptance & Commitment Therapy (ACT) nach Steven Hayes: Hexaflex-Modell mit den sechs Kernprozessen psychischer Flexibilität.
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Acceptance & Commitment Therapy (ACT) according to Steven Hayes: Hexaflex model with the six core processes of psychological flexibility.
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